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Selbsthilfeprojekt im Norden Ghanas verteilt Ernte und baut Haus für Aidswaisen.
Jugendliche aus Europa engagieren sich und sammeln Spenden
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Selbsthilfeprojekt im Norden Ghanas hilft extreme Ernteausfälle
auszugleichen und baut Kinderhaus für Aidswaisen. Jugendliche aus europäischen
Ländern sind zu Gast in Ghana und engagieren sich in dem Projekt. Auch
eine Siegener Abiturientin ist dabei. Ihr Appell an die Heimat: Dringend
werden Gelder benötigt, bereits kleinere Spenden
helfen.
Ein freiwilliges soziales Jahr ist besonders für junge Frauen, die ja
nicht zu Bundeswehr oder Zivildienst verpflichtet sind, eine Option.
Das dachte sich auch die 19jährige Siegener Abiturientin Tjorven Zehme
und entschied sich für ein soziales Engagement in Ghana. Von der Organisation
TravelWorks ließ sich die Siegenerin in das westafrikanische Land vermitteln.
Kein Strom und Wasser aus dem Dorfbrunnen
Nach der Landung in der Hauptstadt Accra ging die Reise bis in den Norden
Ghanas an die Grenze zur Sahara in das Dorf Yamah-Walewale. Strom gibt
es dort nicht und Wasser kommt aus dem Dorfbrunnen. Untergebracht wurde
Tjorven Zehme in der ghanaischen Gastfamilie Banmarigu. Gastvater Amos
Banmarigu gründete dort das Demonstration Farm Project" (DFP).
Ziel des Selbsthilfeprojektes ist es, die Ernährung in der Region zu
sichern. Handeln ist gefragt: Eine große Flut im Norden Ghanas hatte
im vergangenen Herbst 80 Prozent Ernteausfall verursacht.
Zum Start gab's aus dem Selbsthilfe-Projekt zwei Schweine
pro Familie
Familien aus der Region wurden Mitglieder des Projektes und erhielten
zum Start jeweils zwei Schweine. Die Mitgliedschaft verpflichtet auch
zum Austausch von Erntegütern, damit diese besser verteilt werden können.
DFP-Mitglieder unterstützen sich also gegenseitig. Finanziert und gesponsert
wird das größte Selbsthilfeprojekt im Norden Ghanas durch Spenden.
Einen wichtigen Beitrag liefern "Volunteers" wie Tjorven Zehme, die
aus Ländern Europas kommen. Die ghanaischen Gastfamilien erhalten für
die Unterbringung der jungen Leute aus der ersten Welt auch Geld. Über
die Gäste und deren Familien wird das Projekt bekannt und findet neue
Unterstützer.
Zurzeit steht der Ausbau eines Kinderhauses für Aidswaisen an. Auch
Ghana ist von starken Verbreitung von HIV/Aids betroffen. Gerade die
Jüngsten sollen so ein zu Hause und eine Perspektive für die Zukunft
erhalten.
Vieles fehlt - Spenden werden dringend benötigt
Doch fehlt es an vielem, und so hat das Haus noch nicht einmal
ein Dach , die Kinder brauchen dringend Kleidung, Spielzeug, Unterstützung
für die schulische Bildung und an vielen anderen Stellen fehlen die
nötigen Mittel um das Projekt längerfristig effektiv gestalten zu können.
Der Jugendlichen Volunteers an die Heimat: Bitte unterstützen Sie das
Demonstration Farm Projekt mit Ihrer Spende. Die Gelder fließen ohne
Umwege und ohne Abzüge direkt in das Projekt.
Damit das von Deutschland bis Ghana reibungslos läuft, stellt sich INFA
Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung, die gespendeten Gelder auf einem
Konto zu sammeln und nach Ghana zu senden.
Spendenkonto: INFA, Kto 6108401, Sparkasse
Siegen, BLZ: 460 500 01
Weitere Infos / Kontakt: info@infa-familien.de
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