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Erziehungsstellen INFAnimmt maximal zwei Kinder und Jugendliche in einer Erziehungsstelle auf. In ihren Familien übernehmen die pädagogischen Fachkräfte die individuell und flexibel zugeschnittene Betreuung, ganzheitliche Entwicklungsförderung und Erziehung. Im Rahmen des eigenen privaten Familiensystems und unter Einbezug des eigenen sozialen Netzes erfolgt eine professionelle erzieherische Arbeit nach den im Hilfeplan festgelegten und dokumentierten Zielen. Die Erziehungsstelle vermittelt eine pädagogische Alltagsgestaltung. Der Alltag ist klar strukturiert und von sich rhythmisch wiederholenden Abläufen geprägt. Das aufgenommene Kind erhält individuelle und differenzierte Unterstützung bei der Bewältigung lebenspraktischer Anforderungen im Alltag und Orientierung anhand von klaren, überschaubaren Absprachen und Regeln. Es gilt das „Normalisierungsprinzip“, innerhalb dessen das Kind traumatische und negative Beziehungserfahrungen und Verhaltensprobleme aufarbeiten kann. Wesentliche Voraussetzung hierfür ist es, negativen Vorerwartungen und Lebenseinstellungen mit einem positiven Alltagsgeschehen zu begegnen und dem Kind die Gewissheit zu vermitteln, vor Übergriffen und Gewalterfahrungen sicher sein zu können. Durch die Sicherheit des Familiensystems und die Integration in soziale Systeme wird das Kind in seiner Entwicklung ganzheitlich gefördert und kann Beziehungsängste abbauen. Es wird mit seinen individuellen Stärken und Schwächen ernst- und angenommen. Der familiäre Rahmen bietet die Voraussetzung dafür, dass Kinder und Jugendliche Beziehungen zu festen Bezugspersonen positiv erleben können. Das Leben in der Familie bietet den Vorteil einer individuellen „Rund
um die Uhr“ - Betreuung. |
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